In den siebziger Jahren war es zeitweise populär, mittels eines Projektors und ölgefüllter Glasscheiben sehr abwechslungsreiche Farbmuster auf der Wand darzustellen. Die Wirkung beruhte auf der Nichtmischbarkeit der Öle sowie auf Luftblasen und eingebrachten Klarsichtfolien als Strömungswiderstände. Allerdings waren die Bilder durch die permanente Drehung etwas unruhig.

Um eine ähnliche wirkung nunmehr statisch zu erzielen, dafür aber mit mehr Detailreichtum, versuchte ich mit Glasmalfarben und weiteren Zusatzstoffen ähnliche Wirkung zu erzielen. Einige Materialkombinationen haben die Farben fein fragmentiert, so daß sich selbst bei Projektion immer noch genügend Details zeigen. Unter dem Symbol ‘
Glas’ verbergen sich einige Beispiele. Einige der Bilder wurden bei öffentlichen Veranstaltungen gezeigt.

Anders ließen sich die Bilder nicht verbreiten. Daher kam ich alsbald auf den Gedanken, eine ähnliche Technik nunmehr auf auf Papier zu versuchen. Die Ergebnisse habe ich meist für persönliche Grußkarten verwendet. Auch hierzu halte ich unter dem Stichwort ‘
Papier’ aktuelle Beispiele bereit.

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